






05.02.2012
Letzes Wochenende liebäugelte ich noch mit einer 1:15er Zeit für den heutigen Halbmarathon in Bad Füssing. Allerdings fielen die Temperaturwerte im Laufe der Woche kontinuierlich nach unten und meine Zielzeit erweiterte ich kontinuierlich um Sekunden nach oben ;-)! Heute morgen um 8:30 zeigte die Temperaturanzeige im Auto ganze -12 Grad an... zum Start um 10 Uhr hatten wir wohl so -10 Grad Celcius. Bei strahlendem Sonnenschein mit Melkfett anstatt Sonnencreme im Gesicht und gut eingepackt (mein erster Wettkampf in langer Hose und mit Stirnband) fiel um 10 Uhr der Startschuss. Die ersten 10 Kilometer mit Rückenwind absolvierte ich in ca. 35:50. Leider bedeutet ein Rundkurs auch immer, dass man wieder zurück muss, diesmal gegen den Ostwind. Ich versuchte mich zwar hinter den einen oder anderen Mann zu verschanzen, doch Langstreckenläufer sind nun mal keine „Schränke“ und der Wind ist tückisch! Egal, mit einer 1:16:58 bin ich vollauf zufrieden und glücklich. Die kalte Lufttemperatur machte mir kaum zu schaffen, nur der Wind war eben etwas lästig! ;-) Als Belohnung gabs einen warmen (!) Aufenthalt in der Therme des Johannesbades sowie einen Reisegutschein für eine Woche Urlaub in Bad Gastein ! Während wir auf die Siegerehrung warteten, besprach ich mit meinem Trainer, Günter Zahn, die nächsten Trainingswochen - ein interessantes, herausforderndes, kilometerreiches Programm steht mir bevor, auf das ich mich aber auch sehr freue!
19.01.2012
Mit dem Stadioncross in Passau schloss ich heute eine vierwöchige harte, aber auch sehr gute Trainingsperiode erfolgreich ab. Neben einigen längeren Dauerläufen standen in den letzten Wochen mehrere harte Tempoläufe auf dem Plan. Der „leichte“ Winter schaffte super Rahmenbedingungen und hin und wieder wurde ich durch einen Arbeitskollege sowie mein Bruder unterstützt. So musste ich einerseits nicht immer alleine durch die Gegend rennen und andererseits konnte ich die Vorgaben des Trainingsplan eigentlich immer erfüllen - mein Bruder spielte „Hase“! ;-)
Noch etwas müde vom Krafttraining am Freitag (Gerätetraining kombiniert mit Laufen) stellte ich mich voller Motivation an die Startlinie in Passau. Super Ambiente, viele nette Leute und strahlender Sonnenschein ließen die Schwere aus meinen Beinen verschwinden und voller Kraft absolvierte ich die 4 fast flache Runden á 1km. Der heutige Sieg bestätigt meine Form und lässt mich sehr zuversichtlich auf nächsten Sonntag blicken. In Bad Füssing möchte ich am 5.2. möglichst flott den Halbmarathon rennen. Ich freu mich sehr auf das Rennen in Bad Füssing - hoffentlich spielt uns der kalte Ostwind keinen Streich und hoffentlich kann ich meinen Trainingsehrgeiz etwas in Zaum halten! ;-)
01.01.2012
Ich wünsch euch allen ein gesundes, verletzungsfreies und glückliches Jahr 2012.
Wie angekündigt, startete ich gestern beim Silvesterlauf in Peuerbach. Aus den Jahren 2007 und 2008 hatte ich die Veranstaltung in super Erinnerung. Spannende Strecke, gute Organisation, super Publikum und beste Stimmung sollten mich erwarten. Voller Freude stellte ich mich um 14:15 an die Startlinie und ging das Rennen sehr couragiert an. Zu Beginn konnte ich mich gut unter den ersten fünf Läuferinnen halten. Die Beine fühlten sich gut an und ich konnte mich bestens auf das Rennen konzentrieren. Leider musste ich dem hohen Anfangstempo, wohl wegen des doch noch vorhanden Trainingsrückstands, bald Tribut zahlen. Schon in der dritten von sechs Runden holte mich eine Läufergruppe von hinten ein. Ich versuchte, mich in die Gruppe zu integrieren und best möglichst mitzuhalten. Doch Anfang der fünften Runde zog mir auch diese Gruppe davon, da mir deren Tempo ebenso zu hoch war. So lief / kämpfte ich die letzten beiden Runden und sicherte mir zumindest den 10ten Platz. Im Ziel war ich primär froh, angekommen zu sein, allderings doch ein wenig enttäuscht. Auch wenn das Starterfeld dieses Jahr außerordentlich gut besetzt war, eine top-8-Platzierung bei meinem letzten Lauf für die LG-Passau wäre schon schön gewesen. Die vorerst vorherrschende Enttäuschung werde ich nun in eine große Portion Motivation umwandeln um durch gezieltes Training meine Schnelligkeitsausdauer bzw. Wettkampfhärte wieder auf- und auszubauen!
Jahresrückblick:
Beim Silvesterlauf in Phoenix lief ich am 31.12.2010 ins Jahr 2011. Wie schon das gesamte Jahr 2010, war das Rennen vom ständigen, chronischen Schmerz in meinem linken Vorfuß geprägt. Wiederholte Stoßwellenbehandlungen zeigten keine Wirkung und bei der abschließenden Untersuchung am 19.01.2011 in der Schönklinik Harlaching entschied ich mich sehr spontan, noch am selben Tag einen OP-Termin wahrzunehmen. Dank hervorragender Arbeit von Prof. Dr. Walter, sehr ausdauernden und nervenstarken Mitbürgern (ohne sportliche Betätigung bin ich mehr als lästig), super kooperativen Kollegen (die mich in der nötigen Arbeitsauszeit vertraten) und unzähliger Motivationstaktiken durch meinem Trainer Günter Zahn (von Nüssen für starke Nerven bis ihn zu Literatur) wurde die OP zu einem super Erfolg. Schon Ende Februar stellte ich mich im Fitness und Therapiezentrum Mühldorf vor und begann, mittels Amovita und Gerätetraining, meine Muskelbahnen wieder herzustellen und aufzubauen. Anfang Mai wagte ich die ersten Laufschritte – ganze 10m joggte ich ziemlich wackelig über den Fußballplatz. Ein sehr erfreuliches Ergebnis, dennoch von viel Unsicherheit begleitet. Ganz langsam und vorsichtig baute ich mein Lauftraining Schritt für Schritt wieder auf. Mittlerweile verbrachte ich viele Stunden in der Woche im Hallenbad und auf dem Spinningbike sowie Rennrad. Ich genoss es sehr, mich wieder auspowern zu können, wenn auch in anderen Sportarten. Das harte Alternativtraining wurde sehr schnell bei den ersten Triathlonwettkämpfen belohnt. Mit noch rel. wenig Lauftraining konnte ich in eine sehr erfolgreiche Triathlonsaison einsteigen. Von Rennen zu Rennen merkte ich, wie meine Laufleistung stieg und ich Mitte des Jahres völlig schmerzfrei war. Der Höhepunkt und auch der Abschluss der Triathlonsaison 2011 stellte die Mitteldistanz in Saalfelden dar. Nun begann die Laufsaison für mich. Das Schwimm- und Radtraining wurde mehr oder weniger komplett eingestellt und ich konzentrierte mich ganz auf den Laufsport. Beginnend mit dem Hornbachcitylauf in Passau, über den Halbmarathon in München, die 10km in Linz bis hin zum Stadtlauf in Basel - von Rennen zu Rennen wurde ich leistungsstärker und schneller! Mit einer Jahresbestzeit von 34:37 über die 10km (Linz) bin ich sehr zufrieden. Noch viel bedeutender ist für mich allerdings, dass mein Ermüdungsbruch komplett ausgeheilt ist. Eine rundum gelungene Saison, vom OP-Saal wieder zurück in die Deutsche Laufszene.
Somit blicke ich sehr zuversichtlich in das Jahr 2012! Ich freue mich sehr auf eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison mit dem ersten großen Ziel: Hamburg Marathon am 29.04.2012!
18.12.2011
Sehr spontan entschied ich mich Mitte der Woche, nach Absprach mit meinem Trainer Günter Zahn, beim heutigen Stadtlauf in Simbach zu starten. Am Montag hatte ich, nach einer kleinen Trainingspause, wieder das Lauftraining aufgenommen. Voller Motivation und Kraft absolvierte ich die ersten Einheiten und genoß das „sommerliche“ Wetter mit ¾ langer Hose 10 Tage vor Weihnachten!!! Heute war dann Schluss mit Sommer ;-) bei leichtem Schneestrum und eher kühleren Temperaturen viel der Startschuss für die 5,8km. Von Anfang an hielt ich das Tempo hoch und freute mich nach 19:19 Minuten über den Sieg in Simbach. Diese erste kleine Zwischenbilanz stimmt mich hinsichtlich des anstehenden Silversterlaufs in Peuerbach sehr zuversichtlich und zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin!
27.11.2011
Meine letzten Wettkämpfe fanden alle in der Region statt. Sie waren allesamt gut besetzt, aber keine großen Veranstaltungen. Dieses Wochenende stand das erste große Eliterennen nach meiner Verletzungpause an. Beim Stadtlauf in Basel stellte ich mich einem international besetzten Feld bzw. der Herausforderung, 7,8 km alles zu geben! ;-) Ich kannte di e Strecke von meinem Start vor 3 Jahren und wusste, dass ein welliger, kurviger Parcous auf mich zukommen würde. Zugegeben, vor dem Start war ich ziemlich nervös, schließlich wusste ich überhaupt nicht, wo ich mich einordnen konnte oder sollte. Mein Ziel war eine Top-10-Platzierung. Nach dem Startschuss befand ich mich auf Position acht, konnte mich aber schön langsam auf den sechsten Platz vorkämpfen. Wir drehten 3,5 Runden durch Basel, wobei jede Runde zwei Mal über den Rhein führt und eine 600m Bergabpassage beinhaltet. Genau diese sollte mir, wie auch vor drei Jahren, zum „Verhängnis“ werden. Das Ziel liegt am Ende des Bergabstückes, ich wusste, dass die Frau hinter mir Stück für Stück wieder näher kam, dennoch konnte ich sie ca. 75m vor dem Ziel nicht mehr abwehren, so wurde ich schlussendlich glückliche siebte. Dieses Rennen bedeutet nicht nur, dass ich mich auch in international besetzten Feldern wieder behaupten kann, sondern auch, dass nun erst einmal zwei Wochen Trainingspause / Alternativtraining anstehen, bevor es langsam aber sicher in die Marathonvorbereitung 2012 geht! :-)
13.11.2011
Gestern konnte ich, drei Wochen nach dem 10km Lauf in Linz, meine Form in Trostberg erneut bestätigen. Mehr oder weniger aus dem (Cross)training reiste ich bei traumhaftem Wetter sehr zuversichtlich in Trostberg an. Eigentlich glaubte ich an einen ungefährdeten Sieg bzw. ein reines Rennen gegen die Uhr und die Männerwelt! ;-) Als ich Bernadette Pichlmaier beim Einlaufen traf, war ich zusätzlich motiviert, mit einer ebenbürtigen Konkurrentin laufen zu dürfen. Die ersten zwei Kilometer rannte ich hinter der ersten Männergruppe her, musste mir aber bald eingestehen, dass deren Tempo (3:20) etwas zu flott für mich war. Die folgenden drei Kilometer musste ich alleine gegen den (sehr) leichten Gegenwind und die Uhr ankämpfen. Dabei verlor ich etwas an Zeit und die zweite Männergruppe holte mich ein. Dieser Gruppe schloss ich mich an und wir absolvierten die zweite Hälfte des 10km Rennens entlang der Alz gemeinsam. Tempo zwischen 3:30 und 3:38, da der Untergrund kiesig, die Streckeführung kurvig und das Profil wellig ist. Die letzten 300m im Stadion gab ich nochmals alles, um vielleicht doch noch meinen Vereinskollegen Markus zu überholen. Dieses Ziel verpasste ich um 6 Sekunden, dafür konnte ich das Rennen als erste Frau mit einer 35:08 gewinnen. Stolz bin ich nicht „nur“ auf den neuen Streckenrekord und den Sieg in Trostberg, sondern auch auf den letzten Kilometer in 3:25!
Auch wenn der Kurs in Trostberg nicht 100% als „schnell“ verkauft werden kann, die Streckenführung ist wunderbar, die Stimmung an der Strecke super und die Organisation top.
23.10.2011
Neues Spiel - neues Glück! ;-)
Schnell hakte ich den (verpatzten) Halbmarathon ab und startete wieder in einige erfolgreiche Trainingstage. Heute beim Linzer Citylauf hatte ich erneut die Chance, zu zeigen, wie mein momentaner Leistungstand aussieht - und ich nützte die Chance! Mit einer 34:37 auf einem nicht ganz flachen Straßenkurs (Donaubrücken können ganz schön gemein sein...) bin ich sehr zufrieden. Von Anfang an schlugen wir ein hohes Tempo an und ließen uns auch nicht von einer uns kreuzenden Straßenbahn aufhalten (für den Läufer hinter mir wurde es verdammt eng...). Zu Beginn war ich von vier Männern umgeben, doch schon bei Kilometer drei (erste Donaubrücke) schrumpfte unsere Gruppe auf drei Personen. Anschließend ging es die Donaulende runter und wieder hoch, bevor bei Kilometer neun wieder die Donaubrücke auf uns zukam. Im Endspurt zogen mir meine beiden Begleiter davon und kämpften um den dritten Gesamtplatz. Ich freute mich, bei Sonnenschein als erste Dame und fünfter Gesamtläufer über die Zielline zu laufen.
Auch wenn sich die Laufsaison des Jahres 2011 dem Ende neigt, für mich war das heutige Rennen, der Wiedereinstieg in die Laufszene. Im Ziel freute ich mich sehr über die Endzeit. Nachmittags flanierten wir durch Linz und mir wurde bewusst, dass mir während des Rennens und auch im Anschluss weder eine Sehne noch sonst was schmerzte - somit ist der Bruch sowie alle damit verbundenen Nachwehen endgültig ad acta gelegt! ;-)
Zeitungsartikel der OÖ Nachrichten
09.10.2011
Nach intensiver und guter Vorbereitung freute ich mich sehr auf den Halbmarathon in München. Die Leistungsdiagnostik und das Training prognostizierten eine Zeit um die 1:15 - 1:16 Std. - doch leider lief ich heute erst nach 1:17:09 als zweite Frau (nach Suse Hahn) über die Ziellinie im Olympiastadion! Nun bin ich auf der Suche nach einer greifenden Erklärung für das Verfehlen meiner Zielzeit! An den Rahmenbedingungen lag es keines Falls - es war zwar leicht windig und etwas kühl, aber ich fühlte mich topfit um den Witterungsbedingungen zu trotzen. Eine interessante Streckenführung und viel Publikum auf dem Marienplatz motivierten mich zusätzlich. Leider musste ich feststellen, dass die Kilometermarkierungen nicht stimmen (konnten), da meine Zwischenzeiten zwischen 3:15 und 3:45 variierten, daher beschloss ich ab Kilometer 9 einfach zu rennen und die Zeit Zeit sein zu lassen... somit kann ich auch nicht sagen, ob ich langsamer geworden bin.
In den nächsten Tagen werde ich gemeinsam mit meinem Trainer das Rennen und mein absolviertes Training analysieren um festzustellen, woran es lag.
Ansonsten werde ich mich dieses Jahr auf Straßenläufe beschränken bzw. Saisonpause einlegen, um 2012 wieder voll ausgeruht - physisch wie psychisch - an den Start gehen zu können.
26.09.2011
Aufmerksame Leser meiner Homepage haben es vielleicht schon bemerkt; auf meiner Sponsorenseite befindet sich seit einigen Tagen ein neuer Name! Am Tag der offenen Tür am Samstag von AlzChem war es dann soweit, der Vertrag wurde unterzeichnet. Ich freue mich sehr, dass mich AlzChem, ein weltweit erfolgreiches Chemieunternehmen, von nun an unterstützt.
Während am Sonntag über 40.000 beim Berlinmarathon das super Wetter genoßen, abolsiverte ich eine sehr anspruchsvolle aber ebenso sehr gute Einheit , die mich zuversichtlich Richtung München Halbmarathon blicken lässt.
Motiviert von diesem erfolgreichen Wochenende wage ich mich in zwei Tagen aufs Laufband im OSP München, um im Rahmen einer Leistungsdiagnostik meine momentane Laufperformance festzustellen!
18.09.2011
Mit dem Sieg meiner ersten Mitteldistanz in Saalfelden schloss ich erfolgreich die Triathlonsaison 2011 ab.
Überraschend schnell regenerierte ich mich von der 4:21-Std.-Ausdauerbelastung und konnte schon einige Tage später wieder voll ins nun reine Lauftraining einsteigen!
Gestern zeigte sich dann, dass sich das harte Schnelligkeits- bzw. Schnelligkeitsausdauertraining der letzten Tage gelohnt hat. Klar freue ich mich sehr über den Sieg beim Hornbachcitylauf in Passau, doch noch viel erfreulicher bzw. aussagekräftiger ist meine Laufzeit von 15:38 über die 4,7 km (im Alleingang!).
Angesichts der Tatsache, dass es mir vor vier Wochen nicht möglich war, dieses Tempo über die 3000 m in Andorf zu rennen bzw. ich vor 2 Jahren „nur“ 20 Sekunden schneller über die 4,7 km in Passau (mit starker Konkurrenz) war, bin ich sehr zufrieden mit meiner gestrigen Leistungen bzw. meinem momentanen Leistungsstand. Diese erfolgreiche Zwischenbilanz motiviert mich natürlich für die anstehenden drei Trainingswochen bis zum Halbmarathon in München. Momentan bin ich guter Dinge, dass ich auch dort an meine „alten“ Zeiten anknüpfen kann!
04.09.2011
Überraschungssieg in Saalfelden!
Den ersten Adrenalinkick bekam ich schon auf der Fahrt nach Saalfelden, als ich im Auto las, dass die Startnummernausgabe nur bis 10:30 erfolgt und unser Navi eine Ankunftszeit von 10:24 angab! Als dieses Problem erfolgreich gemeistert war, folgte der nächste "Schock"! Beim Kontrollgang durch die Wechselzone waren meine Laufschuhe verschwunden! Ziemlich hektisch suchte ich die gesamte Wechselzone ab und ... fand sie an einer anderen Nummer hängend wieder... wie es dazu kam??? bleibt wohl offen!!
Nun fragte ich mich "was wird mich heute noch so alles erwarten?" - mit einem so positiven Ausgang des Tages hatte ich allerdings nicht gerechnet!
Die zwei Runden im teilweise sehr schlammigen (Niedrigwasser) Ritzensee vergingen total flott und ich fühlte mich seit langem wieder einmal (den Umständen entsprechend) wohl im Wasser! Dass ich aber als 8te Frau (von 50) aus dem See klettern würde... hätte ich nicht gedacht! Nun begann die Aufholjagd. Ich wusste, dass die 80 km auf dem Rad mit über 800 HM sehr anspruchsvoll sein würden - dennoch genoss ich die Kulisse des Steinernen Meeres bei traumhaftem Wetter und stieg als 4te Frau vom Rad. Ich fühlte mich top fit und wagte den Gedanken an eine Top-drei-Platzierung! Schon nach 400m auf der Laufstrecke wurde dieser "Traum" Wirklichkeit! Als ich am eigenen Leibe spüren durfte, dass auch die Laufstrecke sehr wellig war, wurde mir bewusst "das wird kein Spaziergang, aber als Crossläuferin liegt dir die Strecke" - also Angriff! Allerdings wusste ich auch, dass die erste Dame ganze 9 Minuten vor mir auf die Laufstrecke ging! Dank super Unterstützung des Publikums, toller Organisation der Verpflegungsstationen (es war sehr heiß) und eisernem Willen konnte ich die Führende nach exakt der Hälfte der 22km überholen und lief, nun bejubelt vom Publikum, noch 9 Minuten Vorsprung raus. Nein, mir wuchsen am Schluss keine Flügel, auch wenn das einige Männer, bei einer Laufendzeit von 1:24 und damit über 3 Minuten schneller als der 1ste Mann, vermuteten!
Mit einer Endzeit von 4:21 Stunden überquerte ich sehr, sehr glücklich die Ziellinie meiner ersten Mitteldistanz! Es waren viele sehr schöne, einige sehr anstrengende aber keine einzige quälende Minute dabei!
24.08.2011
Auch wenn ich meine Teilnahme am Regensburgtriathlon vor knapp zwei Wochen krankheitsbedingt absagen musste, befinde ich mich in guter Vorbereitung für meine Ziele im Herbst!
Nach einer gewissen Regenerationszeit nach dem Halbmarathon in Augsburg konnte ich ohne Wadenprobleme am 20.08. beim Josko-Laufmeeting in Andorf mein erstes (und wohl letztes) Bahnrennen der Saison erfolgreich bestreiten.
Klar, eine Zeit unter 10 Minuten wäre schon schön gewesen, aber da man meine Bahneinheiten an einer Hand abzählen kann, kann ich eigentlich mit einer 10:03 sehr zufrieden sein. Der dritte Platz wurde großzügig mit Kartoffeln, Riesenbreze, 1Meterwurst und A3 Urkunde gebührend belohnt.
Gleich am nächsten Tag nahm ich mit meinem Freund als Mixt-Team am 6 Stunden Radrennen in Malching teil. Alle 15 km (mit 198 Hm!!!) wechselten wir uns mit Fahren bzw. Kuchenessen ab! ;-) Hierbei stand für uns weniger der Wettkampfgedanke im Vordergrund, sondern der Funfaktor bzw. wollte ich die Gelegenheit nützen, eine gute Trainingseinheit für die anstehende Mitteldistanz in Saalfelden zu absolvieren.
Nun stehen mir noch ein paar Tage hartes Training bevor um dann wohl verdient in die nötige Regenerationsphase vor dem Herbstziel „ Mitteldistanz“ zu gehen. Anschließend werde ich mich voll und ganz auf das Lauftraining konzentrieren um das zweite große Herbstziel, HM in München, erfolgreich erreichen zu können.
07.08.2011
Da ich bei Regen lieber laufe als radle, startete ich heute beim Friedenshalbmarathon in Augsburg. Nein, so spontan fiel die Entscheidung nicht, schließlich musste auch das Training ein wenig auf den heutigen HM abgestimmt werden.
Nur von ein paar sehr wenigen Männern umgeben (im Umkreis von 500m) rannte ich ziemlich einsam, aber stets begleitet vom 1.-Frau-Radfahrer, den welligen Rundkurs über 21,1 km. Die 10 km Marke passierte ich bei 36:36 und war sehr zufrieden damit. Doch dann machten sich die noch vorhanden Trainingsrückstände bemerkbar und von Kilometer zu Kilometer ging mir die Kraft ein wenig mehr aus... mit einer Endzeit von 1:18:38 Std. und damit Dritte im Gesamteinlauf (und somit auch 1. Frau) bin ich nicht überglücklich, aber zufrieden. Das einsame Laufen bei nassem Wetter und die wellige, kurvige Streckenführung auf doch teilweise sehr schlechtem Untergrund verlangten mir einiges ab und kosteten wohl die eine oder andere Sekunde.
Dennoch werde ich den Augsburger Friedenshalbmarathon als eine schöne und mit viel Einsatz und Liebe organisierte Veranstaltung im Gedächtnis behalten.
Nun heißt es endlich den leichten Schnupfen los zu werden, den ich seit gut einer Woche mit mir rumtrage (nerviger Ballast) und meine Intervallläufe wieder etwas länger werden zu lassen, um im Herbst beim Münchner Halbmarathon am 09.10.2011 deutlich schneller unterwegs zu sein!
23.07.2011
Heute, in Anger, war ausnahmsweise der Schwimmpart der angenehmste Teil des Alpenfels-Triathlons 2011. Mit Neo war es im Högelwörthersee schön warm, ich hatte gut Platz und fand sogar (zum ersten Mal) einen Schwimmer, in dessen Sog ich mich hängen konnte! ;-) Nach 400m schwimmen folgten 200m laufen zur Wechselzone. Leider musste ich dort Neo, Badekappe und Schwimmbrille lassen - hätte die drei Dinge super auf dem Rad brauchen können. Es schüttete... sehr... ich glaub, ich fuhr noch nie bei so einem Regen Rennrad. Egal ob mit oder ohne Brille - man sah nichts, Windschatten fahren fiel schon wegen des Spritzwassers des Vordermanns weg und bergab beschäftigte ich mich mehr mit meinen Bremsen als mit dem Wettkampfgedanken! Es gibt nicht viele Wettkämpfe, die mich mental, auf Grund der Witterungsbedingungen, so forderten... der Laufteil lief dann wieder ganz gut - den Läufern ist ja Regen kein Hindernis!
Während des Rennens beschäftigte ich mich nicht mehr mit dem Gedanken an einen Sieg, umso erfreuter war ich, als ich nach 1:08:58 heil und als erste Dame im Dorfplatz einlief!
16.07.2011
Zweiter Sieg innerhalb von 6 Tagen!
Bei optimalen Bedingungen konnte ich mir gestern in Rabenden meinen 2. Sieg der "Starke Triathlon Trophy" im Jahr 2011 erkämpfen.
Als fünft schnellste Schwimmerin (!) kletterte ich nach 10:27 (600m) aus dem Griessee und überholte auf den 100m zum Radwechsel gleich zwei Damen!
Die Radstrecke, 28 km, war diesmal weniger hüglig und ich daher deutlich flotter unterwegs. Mit einer Zeit von 43:06 Minuten bin ich sehr zufrieden und freu mich über eine Verbesserung (im Vergleich zum Vorjahr) um knapp 3 Minuten! Die Laufstrecke in Rabenden, 4,4 km, entspricht genau meinem Können, hüglig, matschig und crossig. Zugegeben, am Schluss kämpfte ich dann doch ganz schön mit mir, der knappen Luft und dem Herrn hinter / vor / hinter (!) mir! Nach 1:08:58 Std. (3:40 Min. schneller als 2010) kam ich glücklich als 1. Frau ins Ziel.
Im gemütlichen Rahmen wurden abends unsere Leistungen gebührend gefeiert!
11.07.2011
Nachdem ich 2010 um 4 Sekunden am ersten Platz beim Thumseetriathlon vorbeischrammte, rannte ich gestern mit 3 Min. 35 Sek. Vorsprung als erste Frau über die Ziellinie!
Zugegeben, das Verhältnis der einzelnen Teilstrecken (400m-18km-5km) zueinander sowie das Streckenprofil (333 HM auf 18,8 km Rad) kommen mir sehr entgegen.
Bei optimalem Wetter hüpften wir um 7:30 mit Neo in den Thumsee - wie immer lautete mein Motto: nur nicht zuviel Zeit im Wasser zu lassen! Die 18,8 km lange Radstrecke, die ich mit 35:32 als schnellte Dame fuhr, besteht nur als bergauf und bergab Passagen - traumhaft! Anschließend hieß es alles zu geben, um von Platz zwei auf eins vorzurennen.
Da ich mich beim Laufpart deutlich "besser" als am Schliersee fühlte, war dies kein so großes Problem und ich konnte in 17:19 die relativ flache Strecke um den Thumsee bewältigen!
Mit einer Gesamtzeit von 59:43 war ich nicht nur die einzige Dame, die unter einer Stunde blieb, sondern verbesserte mich im Vergleich zum Vorjahr um ganze 4 Minuten (1Min im Wasser, 2:30 auf dem Rad und 30sec beim Laufen).
Eine rundum schöne Veranstaltung, die wir gebührend im Rahmen eines Frühstücks mit Siegerehrung ausklingen ließen.
02.07.2011
Primär war ich sehr froh, als ich heute das Ziel des Garmin-Alpen-Triathlons am Spitzingsee erreichte.
Dank eines Zeitenengpasses bei der Registrierung der Chips konnte ich mich keinen Meter im Schliersee einschwimmen (ob das meine Schwimmzeit verbesserte hätte, ist eh fraglich! ;-)), allerdings war mein Puls schon vor dem Start auf 180 und wie viele andere Teilnehmer habe ich schlussendlich keine Schwimm- und Radzeiten in meiner Ergebnisliste!
Nach dem Wechsel vom Neo aufs Rad sagte mein Forerunner 310 XT: "30 Minuten". Damit gab mir mein Gefühl im Wasser recht, dass es nicht so übel läuft. Das Radfahren (40 km 800 Hm) war geprägt von Regen, etwas Hagel, Wind und dann wieder Sonne... ;-) nicht wirklich traumhafte Bedingungen, aber die sehr hüglige Strecke liegt mir und so hatte ich meist meinen Spaß, insbesondere die 5 km zum Spitzingsattel hoch. Eigentlich freute ich mich auf den Laufpart, doch irgendwie war die Luft raus und ich quälte mich die 10 km mehr durch den Matsch. Oft fühlte ich mich an meine Karriere als Crossläufer erinnert, dementsprechend sehen nun auch meine Tri-Laufschuhe aus. Mit einer Zeit von 38:55 bin ich eher unzufrieden, schließlich rannte ich letztes Jahr Streckenrekord mit 36:47. Ok, dieses Jahr war es etwas matschiger, ich bin erst wieder seit 10 Wochen im Lauftraining und immerhin erzielte ich noch die 12 beste Laufzeit (Männer und Frauen).
Schlussendlich reichte es mit 2:40Std. für den zweiten Platz der Gesamtwertung Damen - und der wurde mit zwei Tellern Kaiserschmarrn im Ziel gebührend gefeiert.
Eine weitere Schilderung über den Garmin-Alpen-Triathlon sowie ein Beweisfoto, dass ich wirklich gekämpfte, findet ihr unter www.tsv-altenmarkt.de
26.06.2011
Heute ging ich bei meinem ersten Triathlonwettkampf des Jahres 2011 an den Start und konnte auch gleich einen Sieg verbuchen.
2 Monate früher als 2010 wurde an der Regattastrecke in Oberschleißheim der 3MUC Triathlon - Olympische Distanz - ausgetragen. Bei optimalen Bedingungen (bewölkt, fast windstill) fiel um 10 Uhr morgens der Startschuss. Nach einer eher mäßigen Schwimmleistung (für was trainier ich den Käse überhaupt?), stieg ich als 6. Gesamtfrau auf mein Triathlonbike und spulte Runde für Runde (á 5km) die 40 km ab - die Minute, die ich im Vergleich zum Vorjahr beim Schwimmen (2010 26 min - 2011 27 min) verlor, machte ich hierbei wieder gut und ging mit der schnellsten Radzeit der Frauen (66 min inkl. 2 Wechsel) als zweite Frau in die Laufrunde. Allerdings mit 5:20 Rückstand zur ersten Dame! Als ich dies hörte, rechnete ich nur; "puh, wenn die Erste 40min auf die 10 km läuft, dann müsste ich mind. 34:... laufen, um zu siegen - das ist unmöglich!". Dennoch gab ich alles. Während mir die Dame ganze 7 Minuten beim Schwimmen abnahm, nahm ich ihr eine auf dem Rad ab und ... 8 auf der Laufstrecke. Daraus folgere ich: sie Schwimmerin, ich Läuferin! ;-)
Somit reichte es auch in diesem Jahr zum Sieg an der Regattastrecke und ich geh voller Zuversicht in 6 Tagen beim Garmin-Alpen-Traithlon am Schliersee an den Start!
29.05.2011
Wie schon angekündigt folgte heute der Einstieg in die Laufwettkampfsaison 2011! ;-) Genauso anstrengend, genauso erfolgreich und genauso schön wie letzten Sonntag auf dem Rennrad!
Dank umfassender Regenerationsmaßnahmen (Kompressionssocken von x-Bionic, Magnetfeldmatte im FTZ und Profelansalbe von formula) erholte ich mich wieder relativ schnell vom Radmarathon in Österreich. Somit konnte ich am Mittwoch schon wieder ein leichtes Lauf-Fahrtspiel absolvieren und mich adäquat für das heutige Rennen vorbereiten.
Schon drei Mal (in den Jahren 2005, 2006 und 2007) konnte ich beim Mettenheimer Alleelauf gewinnen - auch im Jahr 2011 gelang mir dies wieder! Dank super Rahmenbedingungen (sonnig, noch kühl vom gestrigen Regentag, kaum windig und einer guten Gruppe von Mitläufern) setzte ich nicht nur meine Trainingsleistungen um, sondern übertraf meine Erwartungen. Wenn man bedenkt, dass ich erst wieder seit 6 Wochen im Lauftraining bin und in den letzten Monaten nie mehr als 50 Laufwochenkilometern hatte (dafür 10-15 Schwimm-Km und ca. 300-400 Km auf dem Rad pro Woche) bin ich mit einer Zeit von 36:06 mehr als zufrieden! ;-) Das Beste: ich bin absolut schmerzfrei - was den Bruch betrifft! ;-)
Die nächsten Tage werde ich mich wieder auf dem Rad und im Wasser beschäftigen und fleißig für die anstehenden Triathlonrennen trainieren.
22.05.2011
Heute ist der Start in die Wettkampfsaison 2011 erfolgt! ;-)
Nein, noch stand ich nicht mit Laufschuhen an der Startlinie, sondern saß bequem (dank Radhose von x-Bionic) auf dem Rennrad. Allerdings durfte ich schon nach 2 km aus dem Sattel und den ersten Hügel des Amadé Radmarathons hochstrampeln! Es folgten weitere "Hügel" und einige Kilometer in traumhafter Landschaft bei super Wetter! Nach 176 km bzw. 5:45 Stunden und 2.490 HM kam ich als 11. Frau ziemlich glücklich und ebenso fertig im Ziel in Radstadt an! Wie schon letztes Jahr hat mir die Radrundfahrt sehr viel Freude bereitet und ich genoss das Ambiente und die gute, lockere Stimmung unter den Radlern!
Dies war nicht nur mein erster Wettkampf der Saison 2011, sondern auch mein erster Start für meinen Triathlon Verein TSV Altenmarkt.
Ich hoffe, im Juni noch weitere Erfolge im Tri-Sport für den TSV Altenmarkt erzielen zu können.
Aber, da ich eigentlich Läufer bin und mein Fuß total schmerzfrei ist, plane ich bereits die ersten kleinen Laufwettkämpfe - dann wieder für die LG-Passau! ;-)
Einen weitern Bericht über den Amadé Radmarathon findet ihr unter www.tsv-altenmarkt.de
27.04.2011
Seit gut drei Wochen darf ich nun wieder die Laufschuhe schnüren. Angefangen mit 100m-Jogs bin ich mittlerweile bei 40 min Dauerläufen angekommen. Bis auf eine Wasserblase am kleinen Zeh des linken Fußes bin ich komplett schmerzfrei und bereit für die nächsten (Aufbau-)Schritte. Ich blicke sehr zuversichtlich in Richtung Herbstsaison, die ich wieder als "Voll-Läufer" in Angriff nehmen möchte.
Bis dahin halte ich mich nach wie vor mit relativ intensivem Triathlon-Training fit.
So verbrachte ich letzte Woche auf Mallorca und kämpfte täglich auf dem Rennrad gegen den Wind / Sturm. Dank der optimierten Temperaturreglung meiner x-Bionic Kleidung, war ich stets bestens gekleidet. Egal ob es gerade regnete (ja, auch das gibts auf Mallorca), der Wind blies oder wieder mal die Sonne durch die Wolken lachte - weder wurde es mir zu warm, noch fror ich in den verschwitzten Klamotten!
Die zweite Einheit des Tages wurde stets im Wasser absolviert. Ich kam mir schon lange nicht mehr so langsam im Becken vor, wie im Swim-center of Mallorca. Rechts und links von unserer Bahn trainierten jegliche deutsche Schwimmvereine und ließen mich im kühlen Nass kalt aussehen. Trotzdem hatte ich viel Spaß im Salzwasser. Und ... auch wenn es eher frisch war, etwas Bräune konnte ich doch tanken.
29.03.2011
Kaum hüpft man (frau) 10 Wochen mit Krücken rum, darf man (frau) wieder ohne die Dinger kurze Strecken langsam gehen / wackeln! ;-)
Heute Vormittag hatte ich einen weiteren Röntgenkontrolltermin, bei dem festgestellt wurde, dass mein lieber Mittelfußknochen doch noch die Güte besaß und zu wachsen begann. Mittlerweile ist der Knochen soweit stabil und erlaubt mir ein nun intensiveres Rad- und Schwimmtraining. Bis zu den ersten Laufschritten wird es allerdings noch ein paar Tage / Wochen dauern. In den nächsten zwei Wochen heißt es zunehmend Abstand von den Krücken gewinnen um in 14 Tagen auch längere Strecken selbstständig (ohne Gehhilfe) gehen zu können!
Gleich im Anschluss an den heutigen Arzttermin (nein, bin ich nicht zum Laufen) sondern stieg ich im FTZ Mühldorf auf ein Spinningrad um anschließend auf einer Magnetfeldmatte dem Fuß wieder die nötige Regenerationsphase zu geben.
23.02.2011
Heute war es mir zum ersten Mal, nach genau fünf Wochen, wieder möglich, am linken Fuß einen Laufschuh zu tragen. Leider noch ohne Bodenkontakt aber dafür mit Laufbewegungen in der Luft! ;-) Der Heilungsprozess schreitet, dank intensiver Zusammenarbeit mit dem Fitnessstudio FTZ Mühldorf sowie den dort durchgeführten Regenerationsmaßnehmen auf Magnetfeldmatten, gut voran. Fast täglich blockiere ich jegliche Rumpf- und Oberschenkeltrainingsgeräte und im Anschluss dann für mindestens zwei Stunden eine Magnetfeldmatte - der Erfolg kann sich sehen lassen. Mein Fuß ist kaum noch geschwollen, völlig schmerzfrei und ich umso besser gelaunt!
Sehr motivierend ist auch mein soeben abgeschlossener Ausrüstungsvertrag mit X-BIONIC. In diesem Jahr werde ich von den Vorteilen der X-BIONIC Kleidung profitieren und hoffentlich viele erfolgreiche Rennen damit bestreiten.
Ich freu mich sehr auf die Zusammenarbeit mit X-BIONIC und hoffe, bald möglichst die hoch technologischen Produkte nicht nur auf dem Rad sondern auch in den Laufschuhen präsentieren zu können.
09.02.2011
Mittlerweile habe ich die ersten drei Wochen ohne jegliche körperliche Ausbelastung überstanden! ;-) Der Heilungsprozess geht voran und ich bin seit einigen Tagen komplett schmerzfrei. Dennoch wird sich an meinem monotonen Trainingsprogramm, täglich bestehend aus einer Stunde Rumpfstabi und einer Stunde Spaziergang, in den nächsten Tagen nicht sehr viel ändern.
Allerdings tausche ich seit gestern drei mal die Woche für zwei Stunden die heimische Couch gegen Magnetfeldmatten im FTZ Mühldorf aus. Die Magnetfeldtherapie soll den Heilungsprozess positiv unterstützen und mich schneller wieder voll einsatzfähig machen.
Am Montag durfte ich für Garmin auf der ISPO 2011 mit Urs Weber von der Zeitschrift Runnersworld ein Interview führen. Neben meinen sportlichen Aktivitäten des Jahres 2010 sowie den anstehenden Zielen für 2011 informierte ich die Zuhörer ausführlich über die Erfolgsmodelle von Garmin sowie dem ausgeklügelten Trainingsanalyseprogramm Garmin-connect.
22.01.2011
Dass ich vom CT direkt in den OP-Saal wandere, war so nicht geplant, aber das CT-Bild zeigte einen eindeutigen
Zustand meines Bruches, die Fachärzte waren sich einig und zufälligerweise wurde nachmittags ein OP-Termin beim
Chefarzt Prof. Dr. med. Walther frei.
Die Stoßwellentherapie im Herbst verminderte die ständigen Schmerzen in meinem Mittelfuß nicht merklich. So freundete ich mich schon in Arizona mit dem Gedanken an eine OP an. Dennoch fiel die Entscheidung für eine OP am
Mittwoch sehr spontan - ich hatte nicht mal eine Zahnbürste im Gepäck! Aber warum noch lange auf einen OP-Termin
warten (und nicht laufen können), wenn es auch schneller geht?
Somit wurde mir am Mittwoch eine Masse aus zentrifugiertem Blut und etwas Knochensubstanz aus meinem Beckenkamm in den kleinen "Spalt" meines Knochens eingesetzt und mit einer Titanplatte fixiert.
Die OP verlief sehr gut, dennoch war die folgende Nacht schmerzhafter als die letzten 100m eines 1500m Rennens! Nun trage ich eine lustige Gipsschiene am linken Bein und hüpfe mit Krücken durch die Wohnung.
Die nächsten sechs Wochen soll der Fuß absolut nicht belastet werden. Bis dahin werde ich mir die Zeit mit viel Rumpf-, Oberkörper und etwas Oberschenkeltraining (im Sitzen) vertreiben. Sobald die Narben verheilt sind, darf ich auch ins Wasser und moderates Aquajoggen ausüben - da lacht das Läuferherz! ;-)
Ich bin sehr froh, mich für eine OP in der Schönklinik bei Prof. Dr. med. Walther entschieden zu haben und blicke nun zuversichtlich in das Jahr 2011 bzw. die Herbstsaison 2011!
09.01.2011
Zuerst möchte ich allen Besuchern meiner Seite ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2011 wünschen!
Ich verbrachte die letzten Wochen wieder hauptsächlich auf dem Rad oder im Wasser. Mitte November
bestätigte ein weiteres CT-Bild meine Befürchtungen - die permanenten Schmerzen im Fuß resultieren nicht von
einer Muskel- oder Nervenentzündung, sondern vom immer noch nicht verheilten Ermüdungsbruch meines Mittelfußknochens - der Knochen stellte die vollständige Regeneration ein. Eine sogenannte Stoßwellentherpie
im Laufe des Novembers / Dezembers soll die Knochenzellen wieder aktivieren.
Mittlerweile sind wir im Jahr 2011 angekommen - eine Besserung bzw. eine vollständige Schmerzfreiheit hat sich bis jetzt leider nicht eingestellt. In den nächsten Wochen soll ein weiteres CT-Bild Auskunft über den Zustand des Knochenaufbaus geben, bzw. über den weiteren Therapieverlauf entscheiden.
Dennoch weiß ich Positives zu berichten.
Die letzten beiden Wochen absolvierte ich mit meinem Freund ein kleines Trainingslager im milden Arizona. Abwechslungsreiche, wellige und gut asphaltierte Radstrecken erlaubten es mir, viele schöne und interessante Kilometer auf dem Rennrad abzuspulen. Obwohl es diesen Winter auch in Arizona ungewöhnlich kalt ist, genoss ich den Luxus, im Dezember / Januar ins Freibad zu gehen und an der frischen Luft, aber im warmen Wasser, meine Schwimmeinheiten zu absolvieren. Neben einem umfassenden Athletikprogramm standen noch einige längere Wanderungen auf dem Trainingsplan. In der trainingsfreien Zeit besuchten wir einige Nationalparks (landschaftlich einmalig), nützen die günstigen Einkaufsmöglichkeiten in den Malls und beschäftigten uns mit Kakteenzählen! ;-)
31.10.2010
Für die Initiative "Gemeinsam mehr bewegen" des Charity-Partners Caritasverband Frankfurt e.V. rannten wir, Rebecca Robisch, Björn Zeinert, mein Bruder Raphael und ich in Form einer Staffel, die 42,195 km des Frankfurtmarathons.
Meine Aufgabe als Startläuferin war es, möglichst schnell die ersten 12 km zu rennen und anschließend Rebecca das Staffelband zu übergeben. Sie gab das Armband nach flotten 6 km an Björn weiter. Der wiederum lief 10 km und lies für meinen Bruder noch 14,2 km "übrig". Gemeinsam konnten wir nach 2:28 Std. als schnellste Staffel durch die Festhalle ins Ziel sprinten. Natürlich stand heute der Charityaspekt sowie der Fun-Faktor im Vordergrund, dennoch genoss ich es sehr, mit dem Spitzenfeld zu starten und einen Eindruck von der starken Performance der absoluten Marathonelite zu bekommen. Während ich froh war, nach 12 km in ca. 42 Minuten mein Ziel erreicht zu haben, hatten die Läufer um mich rum noch einen weiten Weg vor sich.
Die Atmosphäre an der Strecke sowie das Wetter des letzten Oktobertages des Jahres 2010 motivierte mich sehr, auch nächstes Jahr wieder in Frankfurt an den Start zu gehen - nicht auszuschließen, dass ich dann alleine die 42,195 km bewältigen möchte!
11.10.2010
Ohne große Zielsetzungen stellte ich mich am 10.10.2010 beim 10 km Rennen im Rahmen
des Münchner Marathons an die Startlinie. Ich wollte Spaß am Rennen haben und die
super Atmosphäre an der Strecke bei traumhaftem Herbstwetter genießen. All diese
Vorhaben erfüllten sich und ich persönlich topte den Tag mit einer super Laufleistung
bzw. Zeit von 34:22 über die 10 km!
Dieses Ergebnis bedeutet nicht „nur“ neuen Streckenrekord
in München, sondern auch eine Top-3-Platzierung in der DLV-Bestenliste 2010.
Ich selbst
war sehr überrascht von dem Ergebnis, schließlich rannte ich in den letzten Wochen
nie mehr als 60 km pro Woche, bewegte mich dafür bis zu 13 km im 25m Schwimmbecken…
;-)
Ich blickte während des Rennens nicht einmal auf die Uhr, sondern lief rein nach
Gefühl. Nach ca. 5 km sagten mir meine Beine, dass da noch was geht, also zog ich
das Tempo etwas an und spaltete die kleine Männergruppe, mit der ich bis dahin unterwegs
war. Beim 8. Kilometer wurde mir bewusst, dass das Ziel schon greifbar nahe ist und
da ich mich noch gut fühlte, zog ich erneut an, um flott durchs Marathontor ins Olympiastadion
zu rennen. Dort wurde ich von einer super Stimmung empfangen. Somit genoss ich meinen
Zieleinlauf als Siegerin des 10km Rennens in vollen Zügen!
Eine gelungene Veranstaltung
mit einem gelungenen Rennen, das mir verdeutlichte, dass für super Laufergebnisse
nicht unbedingt viele Lauftrainingskilometer nötig sind.